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GLANZLICHTER FÜR DIE SCHWEIZER INDUSTRIE

Daniel Wahl

Erfindungen, Verfeinerungen, Planungen: Wiederum zeigten die IBZ-Studierenden mit ihren Diplomarbeiten in den Fachrichtungen Bau- und Gebäudetechnik, Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau, Kunststofftechnik sowie Betriebstechnik und Logistik, dass Studierende mit einem Abschluss als Techniker/-in HF für die Schweiz als Wirtschaftsstandort einen Wettbewerbsvorteil bedeuten. Die Qualität der 225 Diplomarbeiten wurde als hoch eingestuft, wie sich an den Diplomarbeitsausstellungen im März in Aarau, Zug, Bern und Sargans zeigte.

Die Diplomarbeitsausstellungen in Aarau, Zug, Bern und Sargans zogen in diesem Jahr eine grosse Schar an interessierten Personen an. Sogar Scouts aus der Wirtschaft haben sich unter die Besucher gesellt, um Talente zu suchen und sich von den Arbeiten inspirieren zu lassen.

Was man zu sehen bekam, beeindruckte tatsächlich: Innovationen gab es unter anderem bei Durchflussprüfsystemen oder in der Optimierung der Bruchfestigkeit von Ausgleichsbehältern im Motorraum für die Autoindustrie.
Bares Geld wert dürfte die Arbeit für ein Telekommunikationsunternehmen sein, das für sein Datacenter auf die Diplomarbeit «Ausbau Netzersatzanlage» zurückgreifen kann. Darin haben sich die Studenten mit der unterbrechungsfreien Stromversorgung im Falle eines «Blackouts» auseinander gesetzt und eine komplexe Anlage in kritische und unkritische Stromverbraucher entflochten. Ebenso froh dürfte das Elektrizitätswerk Schwyz sein. Für dieses Unternehmen haben zwei Studenten ein völlig autarkes Mehrfamilienhaus geplant. Nicht, dass das Haus marktfähig wäre. Aber die Erkenntnisse aus der Arbeit kann das EWS gebrauchen und die neuen Geschäftsfelder in Zukunft danach ausrichten. Genau darum ist es in dieser Arbeit gegangen.

Spannendes entwickelten auch die Elektrotechniker. Da gab es beispielsweise eine vollautomatisierte Cocktailbar, die Drinks nach Rezept mixt. Ideen wie diese findet man zwar bereits im Internet, aber keine dürfte so ausgeklügelt sein, wie die des IBZ-Studenten aus Zug. Bei seinem Konzept führt er die Flaschen mi den Zutaten auf einem Drehteller zum Glas, ohne dass sie durch Schläuche geleitet werden. Dadurch entfällt die aufwändige Reinigung. Ebenfalls in Zug entwickelte ein Student einen sportlichen Prototypen: Ein von Motoren und mit Batterien betriebenes Rollbrett, das sich per Joystick und Bluetooth-Verbindung steuern lässt. Bremsungen und Notbremsungen lassen sich einleiten, ohne dass der Skater Gefahr läuft, vom Board gespickt zu werden. Für eine weitere Diplomarbeit nutzte ein frischgebackener Vater die schlaflosen Nächte: Der Nachwuchs wird es einmal verdanken, in einer vollautomatisierten Wiege und musikalisch begleitet, gross gezogen worden zu sein.

Herausfordernde Projekte hielt die Gemeinde Muri (AG) bereit: Einerseits suchte sie nach einer optimalen Lösung für den Neubau einer für die angrenzenden Quartiere besonders emissionsarmen Spiel- und Ballsporthalle. Andererseits möchte Muri eine kostengünstige, raffinierte und ansprechende Verbindung eines Fuss- und Radweges zwischen dem Bahnhof und dem Naherholungsgebiet/Landwirtschaftszone Grindelstrasse realisieren. Hier hatten die Diplomanden der IBZ ganz unterschiedliche Lösungen zu bieten. In Zug machte jemand auf sich aufmerksam, weil er sich für die ökonomische Variante «Holzkonstruktion» entschied, aber dennoch auf eine ästhetisch wuchtige Brücke verzichten konnte. Im Österreichischen fand er ein Werk, das Erfahrung mit tragenden, vorfabrizierten Holzkonstruktionen hat, welche mit einer dünnen GFK-Schicht ummantelt werden. Das Element ist rutschfest, unterhaltsarm und leicht. In Aarau wiederum bestach beim selben Projekt eine andere Arbeit, weil sie bis in die kleinsten Details durchdacht ist.
An allen vier Ausstellungen vermochten die Diplomandinnen und Diplomanden die Besucher durch Eifer und Leidenschaft zu überzeugen und boten fachkundige Einblicke in spannende Projekte. Dafür bedanken wir uns bei ihnen und wünschen ihnen viel Erfolg für die Zukunft.

Kurzfilm und Bildergalerie

ÜBER 200 NEUE STUDIERENDE

Mit dem Welcome Day fiel am 7. April für mehr als 200 Studierende der Startschuss zu ihrem Studium bei den IBZ Schulen. Im Fokus standen dabei die Vermittlung wichtiger Informationen rund um den Schulalltag sowie das Kennenlernen der zukünftigen Studienkolleginnen und Kollegen in entspannter Atmosphäre.

37 ERFOLGREICHE ELEKTROTECHNIK-STUDENTEN

Im ersten Quartal 2018 haben 36 IBZ Studierende ihre Berufsprüfung beim Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen VSEI erfolgreich abgelegt und einen eidgenössischen Fachausweis erlangt. Ein weiterer IBZ Student hat die Höhere Fachprüfung zum Elektroinstallateur bestanden. Wir gratulieren den Absolventen!

 

GLANZLICHTER FÜR DIE SCHWEIZER INDUSTRIE

Erfindungen, Verfeinerungen, Planungen: Wiederum zeigten die IBZ-Studierenden mit ihren Diplomarbeiten in den Fachrichtungen Bau- und Gebäudetechnik, Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau, Kunststofftechnik sowie Betriebstechnik und Logistik, dass Studierende mit einem Abschluss als Techniker/-in HF für die Schweiz als Wirtschaftsstandort einen Wettbewerbsvorteil bedeuten. Die Qualität der 225 Diplomarbeiten wurde als hoch eingestuft, wie sich an den Diplomarbeitsausstellungen im März in Aarau, Zug, Bern und Sargans zeigte.

SCHWEIZWEIT BESTES PRÜFUNGSERGEBNIS

Mit der Note 5.4 hat Andri Schneider die beste Prüfung zum «Logistikfachmann mit eidg. Fachausweis» abgelegt. Zuvor hatte er den entsprechenden Vorbereitungskurs an der IBZ absolviert. Im Namen der IBZ gratulierte Gesamtschulleiter Marcel Bollier Herrn Schneider deshalb herzlich zu diesem hervorragenden Resultat und überreichte ihm als Geschenk eine Smartbox.

NEU: DIPL. SYSTEMTECHNIKER/-IN HF MIT VERTIEFUNG AUTOMATION

Mit Lehrgangsstart im Oktober 2018 bieten die IBZ Schulen neu den Lehrgang dipl. Techniker/-in HF Systemtechnik mit Vertiefung Automation an.